Unsere Produkte




Unsere Grundsätze der Produktion:

Bei der Erzeugung unserer Produkte legen wir größten Wert auf qualitativ hochwertige Herstellung und Verarbeitung. Wir bemühen uns zudem so weit wie möglich, unsere Artikel aus eigens erzeugten Rohstoffen herzustellen und in jeder Phase der Produktion nach bestem Wissen und Gewissen vorzugehen.

 

Regionalität und Transparenz:

Um Regionalität und Transparenz zu wahren verschicken wir keine Artikel per Post, sondern freuen uns über jeden Besuch, der sich von unserer Produktionsweise ein Bild machen will, vorbestellte Produkte abholt oder sich einfach durch unsere Produktpalette probieren möchte.

 

Der Focus auf das Wesentliche:

In der heutigen Zeit, geprägt von Optimierung- und Leistungsstreben, rückt bei so manchen Arbeiten oft der Fokus auf das Wesentliche in den Hintergrund. In unserem Fall ist das Wesentlichste unbestritten die Biene. 

Ähnlich wie in vielen anderen Formen der Tierhaltung wird auch die Biene durch Zucht und Selektion auf  z.B. maximalen Honigertrag und Sanftmut getrimmt. Verfährt man diese Linie weiter und verliert dabei den Aspekt "Biene" und deren Wohlbefinden aus den Augen, so kann es auch bei den Bienen schneller als man denkt zu Krankheiten, Seuchen bis hin zum Völkersterben kommen.

Gerade das Imkern ist keine Arbeit nach vorgegebenem Zeitplan. Es gibt Tage, an denen scheint es, als würden uns die Bienen gar nicht wahrnehmen und wir können jegliche Arbeiten in kurzer Zeit und ohne Umstände ausführen. Es gibt jedoch auch Tage, an denen man nach einigen Minuten das Weite sucht und unverrichteter Dinge alle Arbeiten auf einen anderen Tag verschieben muss. Die Biene weiß sich eben zu wehren und jedes Volk hat seinen "eigenen Charakter", und das ist gut so!

 

Der Imker und die Bienen sind Kollegen:

Einen sehr wichtigen Leitsatz gab uns ein Imkermeister in einer unserer ersten Fortbildungen mit auf den Weg: "Imker und Bienen sind Kollegen auf Augenhöhe. Alles andere ist zum Scheitern verurteilt!"

Dazu einige Beispiele: 

 

  • Ist der Imker zu gierig und beutet die Bienen bis auf den letzten Tropfen Honig aus, arbeitet schlampig oder unhygienisch uvm., läuft man Gefahr sich Bienenkrankheiten einzuhandeln und seine "Mitarbeiter" zu verlieren.
  • Schwärmen Bienen aus und man überlässt diese sich selbst, das heißt ohne Maßnahmen zu setzen um z.B. die Varroa-Milbe im Zaum zu halten, wird das Bienenvolk in spätestens zwei Jahren gestorben sein und im schlimmsten Fall zuvor noch andere Bienenvölker anstecken.

Fazit: Ein Imker ist nichts ohne seine Bienen, aber auch die Bienen brauchen in Zeiten der eingeschleppten Varroa-Milbe den Imker.

Ein gleichwertiges Geben und Nehmen zwischen Imker und Bienen sollte immer oberstes Prinzip sein.